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Roncole Verdi

Giuseppe Verdi

Verdi wurde in Roncole, einem kleinen Dorf in der Nähe von Busseto geboren. Sein Vater Carlo war ein Schankwirt und seine Mutter Luigia Uttini eine Spinnerin.
Bereits im 4. Lebensjahr wurde er von einem Pfarrer unterrichtet. Mit 7 bekam Verdi von seinem Vater ein altes Spinett geschenkt. Schon mit 9 Jahren stieg er zum ordentlichen Organisten auf und begann neben seiner Schulzeit zu komponieren. 1831 zog Giuseppe in das Haus von Antonio Barezzi, einem wohlhabenden Kaufmann, der Verdis Talent fördern wollte. Während dieser Zeit gab Verdi Barezzis Tochter Margherita Gesangs- und Klavierunterricht.

Bald wurde das Dorf Busseto zu klein für Verdi. Im Mai 1832 ging er mit der finanziellen Hilfe von Barezzi nach Mailand, wo ihn das Konservatorium ablehnte, aufgrund seines Alters.
Er gab die Hoffnung aber nicht auf.
1836 kommt es zur Heirat von Verdi und Margherita Barezzi. Während dieser Zeit arbeitete er als Dirigent und Komponist in Busseto. 1876 kommt seine erste Tochter Virginie auf die Welt und nur ein Jahr später wird sein Sohn Icilio geboren.

Der ehrgeizige Verdi wollte in der Oper Erfolg haben und ging im Februar 1839 nach Mailand. Dort wurde seine Oper Oberto zum Erfolg. Jedoch Verdis Leben wurde in dieser Zeit extrem erschüttert. Seine beiden Kinder starben und seine Frau erlitt eine Hirnhautentzündung und erlag an dieser Krankheit am 18.06.1840. Ebenso wurde die uraufgeführte Oper Un giorno di regno ein Reinfall. Daraufhin entscheidet sich Verdi sein Komponisten dasein zu beenden. 1842 überlistet ihn der Direktor der Mailänder Oper Bartolomea Merelli und so blieb Verdi nichts anderes übrig als ein Libretto zu lesen. Es handelt sich um das Nabucco. Nach langen 18 Monaten wurde Nabucco 1842 in Mailand zu einem unvergleichlichen Erfolg. Im folgendem Jahrzehnt bis März 1853, der Premiere von La Traviata, komponierte Verdi 16 Opern, also im Durchschnitt etwa eine in 8 Monaten. Es war seine produktivste Zeit.
Er wurde in die Mailänder Gesellschaft aufgenommen und schloss Freundschaft mit der Sopranistin Giuseppina Strepponi.

1847 reiste Verdi nach London und Paris, um die Premieren von I masnadieri respektive Jerusalem zu überwachen, seinen erste zwei Opern, die im Ausland in Auftrag gegeben worden waren. Ab diesem Zeitpunkt hielt Verdi sich überwiegend in Paris auf auch wegen Giuseppina, seiner neuen Lebensgefährtin. Im Frühjahr 1848 kaufte er dann auch das Landgut von Sant´Agata in der Region Busseto, wohin er mit Giuseppina übersiedelte. Es kam erst 1859 zur Heirat der beiden fernab von Busseto.

Die unangeflochtene Karriere als bedeutendster italienischer Opernkomponist ging weiter mit Rigoletto (1851), Il trovatore (1853) und La Traviata (1853). Bei der 1870 aufgeführten Oper Aida, war die Wortbehandlung ein besonderes Merkmal. Verdis Musiksprache, die er bereits mit Nabucco 1842 voll entwickelt hatte und im laufe seiner über fünfzig jährigen Karriere als Opernkomponist vielfach variiert und verfeinerte, dokumentiert seine Entwicklung zum Begründer des italienischen romantischen Musikdramas. Als knapp fünf Jahre später Alessandro Manzoni starb, schrieb Verdi eine komplette Totenmesse als Ausdruck seiner persönlichen Verehrung des großen Dichters.
Auf Grund des enormen Erfolges, des Requiems, entschloss sich Verdi, sein neues Werk in den musikalischen Metropolen Europas - Paris, London und Wien persönlich zu dirigieren. Am 27. Januar 1901 starb Giuseppe Verdi in Mailand.


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Das erste Spinett von Giuseppe Verdi


Orgel in der San Michele Kirche

Das Geburtshaus von Giuseppe Verdi vor der Restaurierung

Giuseppe Verdi


Giuseppe Verdi, 1886,
Bild von Boldini, National Galerie der modernen Kunst in Rom

Giuseppe Verdi, 1867