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Brescello

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Das Dorf

Auf der Spur von Don Camillo und Peppone: Orte und Gegenstände

Es war einmal ein kleines Dorf mit dem Namen Brescello. […] Immer anders, aber immer gleich geblieben sind der Pfarrer Don Camillo und der Bürgermeister Peppone, die stolzen Leiter zweier Gegenparteien. Brescello von links aus betrachtet, ist das Dorf des Peppone’s, von rechts aus gesehen das des Don Camillo’s. Von oben aus betrachtet, ist es das Dorf, wo sich zwei Gegner harte Gefechte liefern... (Aus dem Film Genosse Don Camillo).

Hier sind einige Orte und Gegenstände, die an die Kinovergangenheit von Brescello und an die zwei Figuren von Giovannino Guareschi erinnern:

 

Kirche Santa Maria Nascente und "der Christus von Don Camillo"

Die Kirche wurde von 1829 bis 1837 nach dem Projekt von Luigi Groppi wieder aufgebaut. Sie beherbergt viele wertvolle Werke des heimischen Künstlers Carlo Zatti. In der Sakristei liegt das Kirchenmuseum, das einige Werke des Bildhauers Carlo Pisi und Kirchenutensilien enthält.
Die Fassade ist durch ein Säulenportal gekennzeichnet, das Angelo Rizzoli für die Aufnahmen aufbauen ließ, und dann dem Pfarrer schenkte.

Der Gegenstand, der die Aufmerksamkeit der Touristen vor allem auf sich zieht, ist das in den Filmen benutzte Kreuz. Es befindet sich in einer kleinen Kapelle auf der linken Seite der Kirche und wurde eigens für die Aufnahmen von dem veronesischen Bildhauer Bruno Avesani mit Hilfe des heimischen Tischlers Emilio Bianchini geschaffen.
Avesani schuf vier verschiedene austauschbare Gesichter mit vier verschiedenen Ausdrücken. Leider ist nur eines dieser Gesichter bis heute erhalten geblieben.
Das Kreuz wiegt 13 Kilo; es ist aus Balsabaumholz und das Innere des Kreuzes ist hohl.
Am Ende der Filmaufnahmen wurde es dem Pfarrer Dino Alberici von Angelo Rizzoli geschenkt.

 

Matteotti Platz

Der große, von der Kirche, dem Rathaus und den Arkaden umgebene Platz war der ideale Schauplatz für die Kinoabenteuer des berühmtesten Pfarrers und Bürgermeisters der Welt.
Hier nahmen die Roten an den Versammlungen und Paraden teil, während Don Camillo, ein Gewehr in seiner Hand, das Geschehen vom Kirchturm aus beobachtete und jederzeit bereit war, "nach seiner Art" zu handeln.

Auf der Nordseite des Platzes befindet sich die Statue des Herkules (es handelt sich um eine Kopie), die von dem Herzog Herkules II in Auftrag gegeben und 1553 von dem Bildhauer Jacopo Tatti (Der Sansovino genannt) geschaffen wurde.

Auf dem Platz stehen auch die Bronzenstatuen von Don Camillo und Peppone. Beide wurden von Andrea Zangani geschaffen und am 2. Juni 2001 eingeweiht.

 

Das Haus von Peppone

Das in der Carducci Straße liegende Haus wurde für alle Außenaufnahmen benutzt. Jetzt ist es in Privatbesitz und nicht mehr von innen zu besichtigen.
Im Film Don Camillo und Peppone tritt Peppone auf den Balkon und zeigt seinen Genossen seinen neugeborenen Sohn.

 

Die Glocke von Peppone

"Das Glockenmonopol der Kirche wird ein Ende haben" ruft Peppone aus, er kauft eine Glocke und lässt sie vor dem Rathaus errichten. Aber in der Nacht raubt jemand das Pendel. Das ist ein wahres Glück, weil die Glocke im Laufe des Films auf dem Kopf von Peppone fällt (Hochwürden Don Camillo).
Die Glocke ist aus Papiermaché und hängt unter einem Bogengang in der Giglioli Straße.

 

Der Bahnhof

Der Bahnhof von Brescello befindet sich am Ende des Venturini Weges. Er ist fast noch derselbe, wie er in den Filmen gezeigt wurde. Hier nahm Don Camillo den Zug, der ihn in die Verbannung nach Montenara schickte (Don Camillos Rückkehr).
Er ist wie zu Zeiten der Filmaufnahmen immernoch im Besitz der Società Veneta Autoferrovie und verbindet Brescello mit der lokalen Strecke Parma – Suzzara.

 

Die Madonnina del Borghetto

In Hochwürden Don Camillo soll die "kleine Kapelle der Uneinigkeit" (die Madonnina del Borghetto) abgerissen werden, weil die Roten ein Gewerkschaftshaus an ihrer Stelle aufbauen wollen. Aber niemand im Dorf hat den Mut, die kleine Kapelle abzureißen.
Diese Filmepisode bezieht sich auf die Erzählung "Die Mauer" in Don Camillo und seine Herde.
Die Kapelle liegt an der Kreuzung mit der Bundesstraße 62.

 

Die Lokomotive

Neben dem Museum steht die Lokomotive, die Peppone zu seiner Verbannung nach Rom schicken sollte (Die große Schlacht des Don Camillo).
Sie wurde von einigen Einwohnern des Dorfes freiwillig restauriert.

 

Der Panzer

Der in Die große Schlacht des Don Camillo benutzte Panzer befindet sich neben dem Museum auf dem kleinen Mingori Platz.
Die Filmepisode bezieht sich auf die Erzählung "Der Panzer" (Don Camillo und seine Herde). In dieser Geschichte müssen sich Don Camillo und Peppone von einem amerikanischen Panzer befreien, um Komplikationen zu vermeiden.
Der auf dem Platz ausgestellte Panzer ist nicht der originale Sherman, den Duvivier in dem Film benutzte. Es handelt sich nämlich um einen, den man von dem italienischen Heer bekommen hat (Pershing M26), der am 26. August 1991 (Fest des Patrons) in Brescello feierlich einzog. Der Panzer ist vollständig funktionstüchtig.
Bevor Brescello diesen Pershing M26 bekam, konnte man einen anderen Panzer bewundern: 1991 lieh ein Industrieller (und Sammler von Restbestände an Kriegsmaterial) aus Bassano del Grappa dem örtlichen Fremdenverkehrsamt einen kleineren und nicht funktionstüchtigen Panzer anlässlich der Museumseinweihung.

 

Die Büste von Guareschi

Um den Schöpfer von Don Camillo und Peppone nicht zu vergessen hat die deutsche Bildhauerin Gudrun Schreiner eine Bronzebüste von Guareschi geschaffen, die sich in dem nach dem Schriftsteller benannten und zum Museum gehörenden Park befindet.

 

 

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Kirche Santa Maria Nascente

 

Der "Christus von Don Camillo"

 

Die Statue von Don Camillo

Die Statue von Peppone

Säulengang neben Matteotti Platz

 

Die Glocke von Peppone

 

Der Bahnhof

 

Die Madonnina del Borghetto
(die "Kapelle der Unfrieden")

Die Lokomotive
 
 
 
 
 
Der Panzer

 

 

 

 

Die Büste von Guareschi